schliessen
Startseite
Aktuelles
Der Vorstand
Termine
Clubs im D 88
Projekte
Intern
Projekte des 88. Distrikts

Projekt 2020/2021: Kenia  Tiwi  Asante e.V.

Die ländliche Region Tiwi, ca. 30km südlich von Mombasa und wenige Kilometer hinter der Küstenlinie, ist – wie so viele ländliche Regionen in Afrika - ein infrastukturell schwach entwickeltes Gebiet. Die Bevölkerung lebt weit unterhalb der Armutsgrenze. Ein hoher Teil der Bevölkerung war nicht oder kaum in der Schule. Der einzige Arbeitgeber ist der Tourismus. Die Menschen haben kaum Zugang zum Arbeitsmarkt, denn sie leben ohne Zugang zu guter Bildung.

Bildung aber ist die Voraussetzung, um am Arbeitsleben teilzuhaben und das Auskommen der Familie zu sichern.

Die Corona-Krise betrifft Kenia besonders hart. Hier einige mail von Christine Rottland an die Distriktpräsidentin Kathrin Werner:


Mail 15.06.2020


Liebe Kathrin,

wir stecken noch mitten drin in allem, was uns diese Pandemie gebracht hat.  Die Schulen werden ab 1.9.2020 wieder geöffnet, zumindest dieses Datum steht fest. Ansonsten steht alles still, Regierungsbezirke abgeriegelt, und kein Tourismus, was an der Küste Kenias tödlich ist. Denn da gibt es keinen anderen Arbeitgeber als den Tourismus.

 
 
 
 
 
 

Mail vom 18.06.2020


Liebe Kathrin,

Ich hoffe auch auf weitere Hilfe, wir erreichten gestern eine staatliche Grundschule mit 560 Kindern, am Rande von Tiwi, die seit 3 Monaten keine Hilfe erhalten haben. Es war schlimm.

Alles was wir erhalten geht an die Hungernden weiter, die davon abhängen.


Ganz liebe Grüße

Christine



Der wirtschaftliche Totalzusammenbruch wird allerdings die Hungersnot bis in den November ausdehen, vielleicht sogar Dezember.  Zum Glück kann ich abschalten, doch wenn ich mich wieder einer Essensausgabe stelle, weil ich Fotos machen möchte, dann brauche ich schon die ganze darauffolgende Nacht, schlafe mit viel Baldrian, damit ich nicht grenzenlos wütend werde auf die Ungerechtigkeit in der Welt.  Am nächsten Morgen geht es wieder an die Arbeit

 
 
 
 

Es sind 730 Schulkinder/Studenten, 70 Frauen im Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt, inzwischen 50 Mütter die entbunden haben, 53 Kindern die an zerebraler Gehirnlähmung leiden, und 45 bedürftigste Menschen aus Tiwi.   Jeder Sack Nahrungsmittelhilfe wird in den Familien verteilt, und jeder Sack Nahrungsmittelhilfe hilft mindestens 5 Familienmitgliedern.  Wir helfen also gut 5000 Menschen inzwischen, und zwar regelmäßig. Ich kann nur hoffen, dass wir das finanziell noch lange durchhalten. 

Ich bin inzwischen schon erschöpft, es ist viel Elend auszuhalten, und es heißt die Freude am Leben nicht zu verlieren. Die 3 Monate Hunger zehren an mir, doch das zu schaffen gehört offensichtlich zu meinem Leben




Eine Reise nach Kenia vom 7.-17.10.2019

unserer Vizepräsidentin Dagmar Schleich
mit einer Gruppe Inner Wheelerinnen

Kenia Tiwi Asante e.V.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Little Kristina

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Staatl. Schule (ohne Wasser)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Staatl.Schule (mit Wasser)

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Frauenprojekt

PROJEKT 2019/2020: St. Anton Kinder- und Jugendhilfezentrum

 Im Jahr 1994 gründete Pater Heribert Kloos in München den gemeinnützigen Verein AIDA e.V. mit dem Ziel, hilfsbedürftigen Menschen in Brasilien zu einer besseren Zukunft zu verhelfen.  Auf dem Gelände entstanden mehrere Häuser und Infrastruktur.

So fing alles 1999 an:

und so sieht es jetzt aus.

Projekt

Im St. Anton Kinder- und Jugendzentrum erhalten heute Kinder im Alter von 6-12 Jahren aus besonders bedürftigen Verhältnissen  vor- und nachmittags (jeweils vor bzw. nach der Schule) neben gesunden Mahlzeiten, die sie sich häufig nicht leisten können, ein vielseitiges Betreuungsangebot:  Sportkurse, Musikunterricht, Kultur- und Bildungsprogramm, Ausflüge u.v.m.

Zusätzlich wurde in 2019 eine Kleinkinderbetreuung für bis zu 60 Kinder im Alter von 1 ½ bis 4 Jahren eingerichtet.

Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen erfolgt durch erfahrene Erzieher mit großem Engagement und viel Hingabe für jedes einzelne Kind. Das abwechslungsreiche Angebot entlastet nicht nur die Eltern und Familien der Kinder, sondern soll auch helfen, die Kinder von der Straße zu holen, ihnen Werte zu vermitteln und sie vor den Gefahren zu schützen, denen sie in ihrem häufig sehr schwierigen, von Armut und Kriminalität geprägten Umfeld ausgesetzt sind. Die Einbeziehung der Familien ist hierbei ein wichtiger Baustein.

Leitung

Seit Februar 2012 hat Sefras, das Sozialwerk der Franziskaner in Brasilien, die Leitung des Projektes übernommen. Diese Organisation verfügt über sehr viel Erfahrung im sozialen Bereich. AIDA e.V. steht mit dem Leiter der Sefras und den Verantwortlichen vor Ort in engem Kontakt.

Finanzierung

Die nicht unerheblichen Unterhaltskosten des Kinder- und Jugendzentrums werden weitgehend von AIDA e.V. und von Sefras aus privaten Spenden getragen. Hinzu kommen der Erlös der Heribert-Kloos-Stiftung und die Hilfe kirchlicher Organisationen.

Die Kinder sagen herzlichen Dank für die Zuwendung!

 Ihre Distriktpräsidentin Christine Unruh-Lungfiel

MEIN DISTRIKT PROJEKT 2018 / 2019

Es ist erfreulich, dass schon viele Clubs meiner Bitte um Unterstützung gefolgt sind undes geht ständig weiter, was wirklich fantastisch ist.Am 28.11.2018 habe ich auf Einladung von Frau Barbara Trunk Frau Rottlandin Bamberg treffen können bei dem Intercity Meeting das vom IWC Bamberg initiiert wurde, und wo Frau Rottland einen informativen Vortrag hielt.Wir haben mit einander einen ertragreichen Austausch gehabt, ich bekam zusätzliche Informationen zu unserem Projekt.Helfen Sie weiter mit, wir investieren in Bildung dort vor Ort.Ihre DP Christine Altona

Ein Kinderhort in Kenia

Und auf einmal war sie da:

Christine Rottland, unsere Inner Wheel Freundin, Mitglied im IWC Oberfranken.

Ich lernte sie unerwartet kennen und war sprachlos als ich erfuhr, was sie mit ihrem Mann in TIWI, Kenia, alles angestoßen hat, nachdem sie die Not bei Frauen und Kindern dort gesehen hatten.

Ja, dás könnte mein Distrikt Projekt werden:

der Bau eines Kinderhortes, gedacht für 20 Kinder.

Dieser Hort bekommt ein Palmdach, wodurch es innen immer kühl ist, auch in der heißesten Jahreszeit.

Außerdem können sie bei enormer Hitze dort schlafen.

Es wird hier auf die traditionelle Bauweise zurückgegriffen, weil Lehm günstig ist und sehr gesund, was bei der dortigen hohen Luftfeuchtigkeit ein Vorteil ist.

Die Kinder können im Freien spielen, während die Mütter ohne Sorgen im Projekt Engel für Afrika den Lebensunterhalt für die Familie verdienen.

Mittlerweile ist dieser Kinderhort fast fertig gestellt, es wird sicher eine wunderschöne Tagestätte, direkt neben dem Kindergarten und dazu tragen Sie alle, liebe Inner Wheel Freundinnen in unserem Distrikt 88 bei.

DANKE!

Ihre

 
   |   
   |